Pressespiegel

[Grenzecho 15.04.2003]

Warchetaler Blasmusik stieß mit Gästen auf ihren 25. Geburtstag an

Bauernkapelle Mindersdorf ein würdiger Gratulant

Rocherath
Ein Vierteljahrhundert hat nun die Warchetaler Blasmusik hinter sich. Aus diesem Anlass hatte das Ensemble am Samstagabend zu einem etwas besonderen Konzertabend eingeladen. Vom Bodensee, genauer von Mindersdorf, war die zwanzig Mann starke Bauernkapelle mit Sängerin nach Rocherath angereist.

Nach den Begrüßungsworten in der gut besetzten Sporthalle von Präsident Günther Reuter begrüßte die Minersdorfer Bauernkapelle unter Leitung von Ulrich Bach die von weit her angereisten Volksmusikliebhaber mit dem Marsch "Die Sonne geht auf". Eigene Kompositionen wie auch Musik aus dem Egerland, aus Böhmen oder aus Tschechien standen im Programm der bekannten Bauernkapelle.

Die Kapelle entstand 1965 aus der damaligen Dorfmusik. Die musikalische Leitung übernahm Hermann Reichle, der dies bis 1996 erfolgreich tat. Joachim Geng, einem Eigengewächs der Truppe, oblag es, von 1996 bis 2001 dieses Amt auszuüben. Seit 2001 leitet nun Ulli Bach das Blasmusikorchester. Durch stetige Steigerung ist die Bauernkapelle zu einem vom Publikum wie von Rundfunkfachleuten anerkannten Markenzeichen der Volksmusik aufgestiegen.

Funk und Fernsehen

Mehrere gelungene Fernseh- und Rundfunkauftritte sowie Erfolge in der Volksmusikhitparade des Südwestfunks unterstreichen nachhaltig die gute Resonanz, die die Bauernkapelle bei ihren Auftritten erzeugt. Mindersdorf hat in Freek Mestrini einen engen Freund, der seit vielen Jahren exzellente Blasmusik für die Kapelle komponiert oder aber maßgerecht für die Kapelle arrangiert. Weshalb viele Titel der Bauernkapelle wie auf den Leib geschneidert scheinen. Das Ensemble besticht daneben durch den sanften Sound und die Vielseitigkeit des Repertoires, seien es nun Eigenkompositionen oder aktuelle Hits, sowie durch die exzellenten Soli seiner Musiker.

Dass bei den vielen Volksmusikfreunden in der Eifel der Auftritt der Bauernkapelle vor einigen Jahren an gleicher Stelle noch in bester Erinnerung war, zeigte sich an der Tatsache, dass der Funke sogleich übersprang. Da bedurfte es nur weniger Takte - und schon war das Publikum da. Es sah seine hohen Erwartungen jedenfalls erfüllt und entpuppte sich den ganzen Abend über als Aktivposten. Mit anderen Worten: Die Gäste wollten Blasmusik nicht nur genießen, sondern regelrecht erleben.

Und da waren sie bei der Bauernkapelle bestens aufgehoben. Exzellente Soloeinlagen wie "Il Silencio" an der Trompete oder an der Tuba in der "Soutenzi-Polka" waren einige Bravourstücke dieser Kapelle, die nach jedem gespielten wie auch gesungenen Stück zu Recht lang anhaltenden Applaus erntete. So auch beim slowenischen Gesang zweier in Frauenkleider auftretenden Musiker. Nicht zu vergessen die herrlich gesungene Weise "Wenn ich ein Glöcklein wär".

In bester Erinnerung

Nicht enden wollender Applaus und sogar Standing ovation bildeten nach mehreren Zugaben den Abschluss dieses Konzertabends in der Sporthalle in Rocherath, die sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Bühne für das Blasmusikgenre gemausert hat.

Dieser Abend wird mit Sicherheit allen Blasmusikliebhabern noch lange in bester Erinnerung bleiben und der Dirigent, Ulrich Bach, ein hüpfender und springender Leichtathleth vor seinen Musikern, wünschte der Warchetaler Blasmusik weitere 25 Jahre erfolgreicher Konzerte und Auftritte.
(ll)

[Grenzecho 5.12.2002]

Schwungvolles Jahreskonzert mit Überraschungen
Warchetaler mit bunter Show

Wie in jedem Jahr am ersten Adventswochenende hatte die Warchetaler Blasmusik am vergangenen Samstag in den Saal Hermann nach Weywertz eingeladen. Die zahlreich erschienenen Zuhörer erlebten dann auch einen gelungenen Abend mit viel Musik und witzigen Effekten.

Auf der ansprechend dekorierten Bühne ließen die engagierten Musiker und Musikerinnen ein wahres Feuerwerk abbrennen. Wie gewohnt hatte Dirigent Benoît Spahn wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von Walzer, Polkas und Märschen bis hin zu bekannten Schlagermelodien reichte.

Bei einigen Werken hatten die Warchetaler sogar spezielle Show-Effekte eingebaut, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden. So trat nicht nur Roberto Blanco auf die Bühne, sondern auch "Frau Meier mit der gelben Unterhose". Zum Lied "Es war einmal ein Jäger" wurde gar ein Hase vom Himmel geschossen.

Nicht zuletzt trug auch Hubert Bormann als Moderator zum Gelingen des Abends bei. Im Verlauf des Programms nahm Präsident Günter Reuter dann noch eine kleine Ehrung vor. Die Warchetaler bedankten sich bei ihrem Dirigenten Benoît Spahn für seine immerhin 20-jährige Treue. Verbunden war die Ehrung mit der Hoffnung, dass Spahn dem Orchester noch lange treu bleibt.

Erst nach einigen Zugaben entließen die Zuhörer die Musiker von der Bühne. Mit einer Saalverlosung wurde der Abend dann beschlossen. Bereits jetzt freuen die Musiker sich auf das 25-jährige Bestehen, das im kommenden Jahr in der Sporthalle Rocherath groß gefeiert werden soll. Gratulanten sind an diesem Abend die Musiker der Bauernkapelle Mindersdorf.

[Grenzecho 5.12.2001]

Erneut volles Haus am Samstagabend beim Jahreskonzert der Warchetaler Blasmusik im Saal Hermann in Weywertz

Musik und gute Laune in Weywertz

Die Warchetaler Blasmusik erfreut sich großer Beliebtheit bei den Freunden volkstümlicher Blasmusik. Das zeigte sich erneut am Samstagabend beim traditionellen Jahreskonzert in Weywertz. Wiederum war der Saal Hermann bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Ensemble unter der Leitung von Benoit Spahn spielte ein buntes Programm, das den Geschmack des Publikums traf.

Dazu trugen auch die Ansagen des Conferenciers, Solo-Einlagen der Musiker und die Gesangsbeiträge bei. Besonders erwähnt sei der Auftritt des jüngsten Mitglieds der Warchetaler, Alicia Boemer. Es war ein erfolgreicher Abend voll Musik und guter Laune.

[Grenzecho 14.4.1998]

Großes Jubiläumskonzert in der Sporthalle Rocherath wußte vollauf zu überzeugen

"Warchetaler" feierten ihren 20. Geburtstag mit 700 Gästen

Rocherath. - 20 Jahre zählt sie mittlerweile schon zum Inventar der ostbelgischen Volksmusik und spätestens seit Sonntag abend weiß jeder Freund volkstümlicher Klänge, daß er sich um ihre Zukunft keine Sorgen zu bereiten braucht: Die "Warchetaler Blasmusik" stieß in der Rocherather Sporthalle auf ihren 20. Geburtstag an und konnte dazu nicht weniger als 700 Gäste willkommen heißen. Wer die "Warchetaler" kennt, weiß, daß hier das Wort "Freundschaft" ganz groß geschrieben wird, und so konnten die Mitglieder des Jubelvereins auf der Bühne zwei Ensembles begrüßen, zu denen sie schon seit Jahren herzliche Kontakte pflegen: Die Elsenborner "Hammerschmieds´gsell´n" und der "Froschtaler Musikantenexpreß" aus Schönberg. Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen von Carine Gentges, die auf gewohnt charmante Weise durch das Programm führte.

Kontinuität

Als im Jahre 1978 sieben Musiker aus dem Warchetal das Orchester ins Leben riefen, hätte sicherlich kaum jemand einen solch erfolgreichen Werdegang des Ensembles für möglich gehalten. Heute jedoch zählt die "Warchetaler Blasmusik" aufgrund der Kontinuität, mit der hier der Volksmusik gefrönt wird, zu den Inbegriffen der volkstümlichen Szene in Ostbelgien und ist somit wohl kaum noch aus der hiesigen Musiklandschaft wegzudenken.

Ein Blick zurück

Unvergessen sind die vielen schönen Abende, die die "Warchetaler" ihrem treuen Publikum in heimischen Gefilden als auch auf ausländischen Bühnen (u.a. in den Niederlanden und der Schweiz) bereitet haben. Gerne ließen die Verantwortlichen um den heutigen Präsidenten René Lecoq denn auch den Blick zurückschweifen und rückten jene Männer und Damen in den Mittelpunkt, die die "Warchetaler" seinerzeit aus der Taufe hoben und zum Teil auch heute noch ein fester Bestandteil des Orchesters sind.

Ehrungen

Aus den Händen des Präsidenten konnten die noch aktiven Gründungsmitglieder Jean Hermann und Günter Michels, der frühere Klarinettist (während 16 Jahren) Nikla Koch sowie Elise Küpper, Gattin des Gründungsmitglieds Karl Küpper, ein Präsent entgegennehmen. Gleich doppelten Grund zur Ehrung gab es unterdessen bei dem langjährigen Dirigenten Benoît Spahn, dem die Glückwünsche seiner Mitstreiter und des Publikums nicht nur für sein engagierte Arbeit am Pult, sondern auch zu seinem Geburtstag galten. Stellvertretend für die beiden dienstältesten Mitglieder äußerte Günter Michels übrigens den Wunsch, "daß alle Musiker auch weiterhin so zusammenhalten wie bis jetzt, dann braucht uns um die Zukunft der Warchetaler nicht bange zu sein".

Konzertrepertoire

Musikalisch wußte der Abend vollauf zu überzeugen, wenngleich die Akustik in den hinteren Reihen mitunter ein wenig zu wünschen übrig ließ. Die "Warchetaler Blasmusik", wie immer begleitet durch das Gesangstrio Marianne, Rita und Werner, griff tief in ihr Konzertrepertoire und hatte auch den einen oder anderen Gag, wie etwa ein "Zillertaler-Medley", sowie gekonnt vorgetragene Soli für das begeisterte Publikum parat. Reichlich Applaus erntete Magalie Boemer, die mit dem Song "Sonnenschein im Herzen" auf den Spuren ihres berühmten Vorbildes Stefanie Hertel wandelte. Großen Anklang fanden wie immer die Darbietungen der Tanzgruppe "Hammerschmiedsg´sell´n", die sich ohnehin seit Jahren als fester Partner der "Warchetaler" etabliert hat.

Frühschoppen

Am späten Abend war es für die "Froschtaler Musikanten" unterdessen ein leichtes, die ohnehin gute Stimmung im Saal mit einem kurzweiligen Programm bis in die frühen Morgenstunden hinüberzuretten. Und jene Volksmusikfreunde, die ein besonders großes Stehvermögen an den Tag legen wollten, erwartete am gestrigen Ostermontag an gleicher Stelle ein deftiger Frühschoppen mit der "Blaaskapel Alpenroos" aus Vucht/Maasmechelen, der Tanzgruppe Rocherath und dem Original "Waschbrettduett", womit das runde Jubiläum der "Warchetaler Blasmusik" einen überaus ansprechenden Ausklang fand.
arco

[Grenzecho 3.12.1996]

Adventskonzert der Warchetaler Blasmusiker

Volkstümliche Klänge zur Vorweihnachtszeit

Am Samstag abend luden die Warchetaler Blasmusiker zu ihren Adventskonzert in den Saal Hermans in Weywertz ein. Bereits zum siebten Mal fand dieser Abend, der im puren Stil der Blasmusik gehalten wurde, statt.

Unter der Leitung von Benoît Spahn hießen die Musiker das anwesende Publikum mit einem Gruß aus Böhmen herzlich willkommen. In seiner Ansprache ging der Vorsitzende René Lecoq auf das verflossene Jahr ein. Er dankte allen Mitarbeitern und begrüßte dabei auch den anwesenden Bürgermeister Walter Reuter. Dankesworte fand er auch für die Ehefrauen, die oft ein Auge zudrückten, wenn die mittwöchliche Probe mal etwas länger ausfallen würde.

Vokale Botschafter

Durch das Programm führte mit viel Charme und Witz Ansagerin Carine Gentges, die in den drei Landesprachen die anwesenden Gäste begrüßte, die trotz Schnee und Kälte von weither nach Weywertz gekommen waren, um den Auftritt der Warchetaler Blasmusik zu erleben.

Das Programm wurde dann mit dem Egerländer Jubiläumsmarsch fortgesetzt, bei dem auch das Gesangstrio der Formation, Marianne, Rita und Werner, auftraten. Dieses Trio hat sich im Laufe der Jahre zu den vokalen Botschaftern der Warchetaler entwickelt und sicherlich maßgeblichen Anteil am Erfolg der vergangenen Jahre gehabt. Marianne und Werner seien schon seit 14 Jahren dabei, während es Rita immerhin auch schon auf 12 Jahre bringe, hieß es ferner.

Im weiteren Verlauf des Abends offerierten die Warchetaler Blasmusik weitere Höhepunkte aus diesem Musikgenre. Später trat noch die Country-Band aus Elsenborn auf und erntete ebenfalls großen Beifall.
Chris

[Grenzecho 9.4.1996]

Jahreskonzert der "Warchetaler Blasmusik" in Rocherath

Volkstümliche Reise nicht nur in die Berge Rocherath

Ungebrochen ist in Ostbelgien die Begeisterung für volkstümliche Musik. Am Ostersonntag abend war die Sporthalle Rocherath bis auf den letzten Platz besetzt, als die "Warchetaler Blasmusik" und die "Ulfbachtaler Musikanten" zu einem zünftigen Konzertabend einluden.

Angereichert wurde das Programm durch die Darbietungen der "Hammerschmiedsg´sell´n" aus Elsenborn, die das Publikum mit ihren Volkstänzen ein ums andere Mal in Urlaubserinnerungen schwelgen ließen.

Paradiesische Stimmung

Wie immer charmant moderiert durch Carine Gentges, war dieses Jahreskonzert für die gastgebende "Warchetaler Blasmusik" die willkommene Gelegenheit, ein weitgehend erneuertes Konzertprogramm vorzustellen.

Unter Kapellmeister Benoît Spahn, der sich ausschließlich mit erfahrenen Musikern aus der gesamten Nordeifel sowie aus der benachbarten Wallonie zu umgeben weiß, luden die "Warchetaler" nicht nur zu einem Trip in die Berge ein, sondern erzeugten mitunter gar paradiesische Stimmung, wie man sie sonst nur vom fernen Hawaii her kennt.

Vielumjubelt waren diverse Klarinetten-Soli von Benoît Spahn sowie nicht zuletzt die Clown-Nummer von Karl-Heinz Boemer und dessen gerade mal sieben Lenze zählenden Tochter Magalie, die gemeinsam eine Geschichte über das Leben vortrugen.

Nicht minder überzeugend war der Gesang des bewährten Trios Marianne, Rita und Werner, das genau wie die "Hammerschmiedsg´sell´n" erheblichen Anteil daran hatte, daß das Stimmungsbarometer in der großen Sporthalle nie zu sinken drohte.

Dafür sorgten nach der Pause auch die Ulfbachtaler Musikanten, die sich in den letzten Jahren unter der Leitung von Alfred Elsen einen nicht mehr wegzudenkenden Platz in der ostbelgischen Volksmusikszene erobert haben.

Wer die Vorliebe der mehrheitlich aus dem Ulfbachtal rund um Espeler stammenden Musiker und Musikerinnen für das Repertoire von Robert Payer und dessen Original Burgenlandkapelle kennt, kann sich ein Bild davon machen, daß das Publikum gewiß nicht enttäuscht wurde.

Gegenbesuch

Ohnehin dürfen die "Ulfbachtaler" bei ihren Auftritten stets auf eine recht starke Fangemeinde vertrauen, so daß das Gastspiel in Rocherath, quasi als Gegenbesuch für den Auftritt der "Warchetaler" im vergangenen Herbst in Espeler, für sie praktisch zu einem Heimspiel wurde. Der Klang der Polkas und Märsche dürfte jedenfalls noch über diesen Abend hinaus in den Ohren der Zuhörer weitergeklungen und dieses österliche Jahreskonzert zu einer bleibenden Erinnerung gemacht haben.
arco